Zahnkronen und die Kraft des Lächelns

posted am: 19 September 2023

Diese bahnbrechende Erfindung hat den Weg für die heutigen Kronen geebnet, die in der Zahnheilkunde weitverbreitet sind und dazu beitragen, beschädigte Zähne zu reparieren sowie ein ästhetisches Aussehen zu erreichen. Es ist unbestritten, dass gepflegte und gesunde Zähne nicht nur für die Optik wichtig sind. Das Lächeln eines Menschen prägt sich uns als Erstes ein. Wer jedoch mit beschädigten oder schlecht aussehenden Zähnen zu kämpfen hat, leidet oft unter einer negativen Selbstwahrnehmung – denn man fühlt sich einfach unattraktiv. Die Sorge um das Aussehen der eigenen Beißerchen kann zudem psychischen Stress verursachen und sogar berufliche Konsequenzen nach sich ziehen sowie soziale Isolation bedeuten. Dank Zahnkronen muss das heutzutage nicht mehr sein. Es steht auch fest, dass kranke bzw. geschädigte Zahngesundheit die allgemeine Gesundheit ungünstig beeinflussen.

Die Wahl der Zahnkronen hängt vom Zustand der Zähne, ästhetischen Vorlieben, dem Budget und Empfehlungen des Zahnarztes ab. Besonders beliebt ist die Vollkeramikkrone aufgrund ihrer natürlichen Ästhetik und Farbe – häufig wird sie im sichtbaren Frontbereich eingesetzt. Eine Alternative stellen porzellanverblendete Metallkronen dar. Sie sind besonders haltbar, besitzen akzeptable ästhetische Eigenschaften und sind für den hinteren Gebissbereich geeignet. Im Gegensatz dazu wirken metalllegierte Kronen eher weniger ansprechend in Bezug auf das Aussehen, daher kommen diese meist auch nur im Backenzahnbereich zum Einsatz. Wer es etwas exklusiver mag, für den eignen sich Goldkronen. Sie sind aus einer speziellen Goldlegierung, punkten durch ihre lange Haltbarkeit und sind sehr hochwertig. Sie werden häufig für Backenzähne verwendet, da sie aufgrund ihres auffälligen Aussehens im Frontbereich weniger ästhetisch wirken. Eine Behandlung besteht überwiegend aus zwei Zahnarztterminen. Im Ersten wird der betroffene Zahn präpariert und die kariöse oder beschädigte Substanz entfernt und der Zahn so geformt, dass eine passende Krone darauf platziert werden kann.

Anschließend erfolgt ein Abdruck des Zahns sowie des Gebisses zur Herstellung einer individuellen Krone im Labor. In dieser Zeit erhält der Patient übergangsweise eine Kunststoff- oder Metallkrone als Ersatz. Im zweiten Besuchstermin bekommt man dann seine endgültige neue Krone eingesetzt und überprüft gemeinsam mit dem Zahnarzt die Passgenauigkeit sowie mögliche Beschwerden nach dem Einsetzen. Wenn die Behandlung professionell durchgeführt wurde, gibt es nur geringe Risiken. Dennoch kann sich die Krone abnutzen, ablösen oder ausfallen. Zudem kann es allergische Reaktionen und Unverträglichkeiten geben. Risiken kann man durch gute Mundhygiene und regelmäßige Kontrollen minimieren Zusammenfassend kann man sagen, dass Zahnkronen eine lange und faszinierende Geschichte aufweisen, die von einfachen Versuchen der alten Völker bis hin zu modernsten Technologien reicht. Sie sind ein bedeutender Bestandteil der zahnmedizinischen Versorgung, da sie nicht nur die Funktion und das Aussehen der Zähne verbessern, sondern auch das Selbstbewusstsein und Wohlbefinden des Patienten steigern können.


 

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